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Besuch der Schülervertretung von CELF

Gruppenbild der Teilnehmer

Im Rahmen des Projektes REGIO-NET fand vom 14. bis 16. November eine Begegnung der dänischen und deutschen Schülervertreter sowie Verbindungslehrer von CELF und der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin statt. Ziel war ein näheres Kennenlernen der Schülervertreter untereinander und das Vorstellen des Beruflichen Schulsystems in Deutschland einschließlich der Aufgaben der Schülervertretung.

Gegen Mittag trafen die dänischen Gäste im Jugendferienheim Tannenhöhe in Süsel ein. Nach der Begrüßung durch Martin Schutte, Verbindungslehrer aus Eutin, stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen der dänischen und deutschen Schülervertreter auf dem Programm, das die Schülersprecher aus den Standorten Eutin und Bad Schwartau, Daniel Steffen und Nadine Verebes, mithilfe von Spielen gemeinsam organisierten. Sie sorgten dafür, dass alle Teilnehmer miteinander ins Gespräch kamen. Dadurch wurden erste Hemmschwellen und Sprachbarrieren schnell durchbrochen und es entstand eine lockere Atmosphäre, die die gesamte Veranstaltung auszeichnete. Es folgten Vorträge über verschiedene Themen, bei denen die Referenten von einer Dolmetscherin unterstützt wurden. Zuerst stellte Michael Fechner, Verbindungslehrer aus Eutin, das deutsche Schulsystem sowie die Berufliche Schule in Eutin und Bad Schwartau vor. Anschließend erklärte Victoria Mayer, Mitglied der Eutiner Schülervertretung, die Arbeit der deutschen Schülervertretung an der Schule. Fritz Reuter schloss als Projektleiter die Vortragsreihe mit einem Bericht über das Projekt REGIO-NET ab. Danach tauschten sich die Schüler über die Arbeit der deutschen und dänischen Schülervertretungen in kleinen Gruppen aus, bevor es zum Abendessen ging. Abends wurde gemütlich beisammen gesessen und gespielt.

Am nächsten Tag erhielten die dänischen Teilnehmer einen Einblick in das Unterrichtsgeschehen verschiedener Fächer und Schularten und wurden dabei von ihren deutschen Kollegen begleitet. Nachmittags fuhr die Gruppe nach Lübeck, um zunächst die Stadt zu erkunden und anschließend im Kartoffelkeller gemeinsam zu essen. Unmittelbar danach wurden die Kalorien wieder beim Bowlen abtrainiert.

Am dritten Tag des Besuches stellte die 12. Jahrgangsstufe des Beruflichen Gymnasiums ihre Ergebnisse aus der Projektwoche mit dem Schwerpunktthema China vor. Durch die verschiedenen Fachrichtungen und die abwechslungsreichen Formen der Ergebnispräsentation konnten die dänischen und deutschen Teilnehmer sehr vielfältige Eindrücke gewinnen und Schule bzw. Unterricht auf eine andere Weise erleben. Im Rahmen der abschließenden Evaluation wurden sowohl von den dänischen als auch von den deutschen Schülern die gegenseitige Offenheit und Kontaktbereitschaft sehr positiv hervorgehoben. Dies wurde unter anderem auf die gelungene Kennenlernrunde und das konsequente Mischen der Gruppen sowohl in den Zimmern als auch bei allen gemeinsamen Aktivitäten zurückgeführt. In den drei Tagen nutzten alle Teilnehmer die Gelegenheit sich intensiv auszutauschen. Auch für die Verbindungslehrer boten sich neben dem Austausch mit den Kollegen zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche mit ihren Schülern.

Alle beteiligten Schülervertreter, Verbindungslehrer und Projektleiter haben durch ihr Engagement dazu beigetragen, dass diese Veranstaltung ein Erfolg wurde.

(Janina Waßmann)

Bereiche: Schülerschaft