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Hamburg-Exkursion der KA12b

Am 7. November haben wir uns erneut auf Reise begeben. Dieses Mal hat es uns an die Elbe nach Hamburg verschlagen.

Nachdem wir morgens mit dem Zug ankamen, haben wir nach einem kurzen Fußmarsch unser erstes Tagesziel erreicht: die Design-Factory.

An dieser Schule wird Grafik- und Kommunikationsdesign gelehrt. Durch die enge Verbundenheit zur Medienlandschaft von Hamburg  wird der Kontakt zu den Medienschaffenden, zu namhaften Agenturen und zu bekannten Verlagen für die Studierenden geschaffen. Ausbildungscoaches trainieren die Studierenden im Erwerb von hoch nachgefragter Arbeits- und Handlungskompetenz.

Dort nahmen wir an einem Workshop für Mediengestaltung  teil. Unsere Aufgabe war es für verschiedenen Bands und Songtitel ein Werbeplakat oder Albumcover zu entwerfen, zum Beispiel zu Guns N’Roses’  Song „Knocking on Heavens Door“ oder „Don’t Speak“ von No Doubt.

Unsere Lehrerinnen waren sehr erstaunt, dass wir sogar über das eigentliche Arbeitsende hinaus arbeiten wollten und nach immer mehr Zeit fragten.

Aber wir mussten nicht nur arbeiten, uns wurde auch eine Präsentation der Arbeiten verschiedener Studenten gezeigt. So gab es die Grimm-Märchen im Stil der CSI-Serien oder ein Fotobuch von Thailand mit Reiseführer und Wörterbuch.

Nach dem Besuch der Design-Factory begaben wir uns ins Dunkle. In den „Dialog im Dunklen“, um genau zu sein.

Schon als wir in der Eingangshalle standen, stürmten wir los, um im Foyer an ausgestellten Exponaten die Welt der Blinden zu erfühlen und zu erhören. So hatten wir unseren Spaß, noch bevor die Führung begann.

Als es dann soweit war uns erblinden zu lassen, wurde es einigen von uns doch mulmig zumute. Noch nie hatte einer  von uns eine solche Dunkelheit erlebt. Mit unseren Blindenstöcken bewaffnet mussten wir uns durch den Wald und durch den Großstadtverkehr kämpfen. Außerdem spazierten wir durch die Speicher Hamburgs und über den Wochenmarkt. Sogar eine Bootsfahrt stand auf dem Programm. Am Ende setzten wir uns noch mit unseren Guides in die „Dunkel-Bar“ und löcherten sie mit Fragen. So haben wir einen doch recht intimen Einblick in das Leben eines Blinden erhalten.

Aber leider muss auch jeder schöne Tag zu Ende gehen, und für uns war es das Abschiedsessen im Rodizio. Bei den Kellnern fiel man sofort in Misskredit, wenn man nicht „Rodizio“ bestellte.
Es gibt sicher bessere Alternativen um einen Hamburgtag ausklingen zu lassen.

Eure KA12b

Bereiche: Kaufmännische Assistenten, Berufsfachschule Typ III, Bad Schwartau