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Europa-Praktikum in Polen

Neun Schüler aus den Klassen des AvJ (Ausbildungsvorbereitendes Jahr) Technik und Gesundheit der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin besuchten im März dieses Jahres den polnischen Partner Szkoły Salezjańskie in Stettin und absolvierten dort ihr erstes Auslandpraktikum.Die Schüler arbeiteten gemeinsam mit den polnischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Tischlerei und in der Schulküche. Ihre Aufgaben meisterten sie mit außerordentlichem Engagement und Geschick, was ihnen viel Lob und Anerkennung der dortigen Ausbilder eingebracht hat.

Trotz Sprachbarrieren funktionierte die Zusammenarbeit mit den polnischen Jugendlichen sehr gut, wie die Aussage eines Teilnehmers belegt:„...wir haben uns auf Englisch und Polnisch unterhalten oder aber mit Händen und Füßen“. Die persönlichen Erfahrungen halfen auch dabei, Vorurteile abzubauen, denn gerade über unseren polnischen Nachbarn gibt es nach wie vor viele falsche Vorstellungen.

Selbstverständlich wurde in den zehn Tagen nicht nur gearbeitet. Die Gruppe besuchte das Stettiner Schloss, die Altstadt und die Hakenterrassen. Ein Stück deutscher Geschichte erlebten sie in einem Luftschutzraum aus dem 2. Weltkrieg, der sich unter dem Hauptbahnhof befindet.Der Höhepunkt war jedoch ein Capoeira-Workshop, wo unter fachkundiger Leitung die Grundschritte dieser brasilianischen Kampfkunst gelernt wurden und mit voller Begeisterung gleich angewendet wurden.

All diese Erlebnisse haben die neun Jungen auf einem Videofilm festgehalten, den sie selbst drehten. Stolz präsentierten sie ihr Werk am 15. Mai 2013 vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern.Auch der Schulleiter Herr Ingwertsen-Martensen, der Abteilungsleiter Herr Roth sowie die Lehrkräfte gratulierten zum erfolgreichen Auslandspraktikum. „Ich bin sehr beeindruckt von eurem großen Mut, bei diesem Projekt mitzumachen“, so Herr Roth.Herr Ingwertsen-Martensen ermunterte die Jugendlichen auch künftig die Chance im Ausland Berufserfahrungen zu machen, wahrzunehmen. Diese Erfahrungen machen sich gut im Lebenslauf und sind somit förderlich für den beruflichen Werdegang.

Abschließend erhielten die erfolgreichen Absolventen den wohlverdienten Europass, ein europaweit anerkanntes Zertifikat, das für die Bewerbungen bestimmt ist, aus den Händen ihrer Begleiter vom CJD, Frau Pospieszny und Herrn Zyzik.Organisiert und begleitet wurde das Praktikum vom Christlichen Jugenddorf Deutschland (CJD) Eutin im Rahmen des Mobilitätsprojekts „ Integration durch Austausch“ (IdA), das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert wird.