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Klassenfahrt der W10b nach Holland

Ein Foto der W10bUnsere Abschlussfahrt führte uns, 22 Schüler der W10b mit Frau Waßmann und Herrn Thieß, vom  07.05.2012 – 11.05.2012 nach Holland. Am Montag ging es morgens mit dem Bus in den Hunzepark in der Nähe von Groningen. Nach sechs Stunden Fahrt, dem Beziehen unserer „Chalets“ - kleiner Häuser für 4 bis fünf Personen – und dem ersten Einkauf mit Sprachbarriere erkundeten wir das Gelände vom Wasser aus. Gleich beim Einsteigen fiel einer von uns in den See, andere Kanus strandeten am Ufer oder rammten Pfähle im Wasser. Ohne weitere Zwischenfälle wurde dann abends gemütlich gekocht und ein wenig gefeiert. 

Den zweiten Tag unserer Klassenfahrt verbrachten wir in der Hauptstadt der Niederlande, Amsterdam. Wir mussten morgens früh aus den Betten, da eine dreistündige Busfahrt vor uns lag.

Damit wir Einiges vom Bus aus sehen konnten, nahmen wir eine Stadtführerin an Bord, die uns einige schöne Seiten von Amsterdam zeigte. Unsere Tour führten wir mit einer Grachtenfahrt fort.

Auch durch diese Fahrt mit dem Boot konnten wir einige schöne Dinge sehen, die wir zu Fuß nicht hätten sehen können. Danach hatten wir dann Freizeit, bis es wieder hieß, Rücktour in den Hunzepark!

Noch ein Foto der W10bAm Mittwoch unternahmen wir vormittags eine kombinierte Roller- und Kanufahrt. Die Gruppe, die zuerst mit den Tretrollern zum vereinbarten Treffpunkt fahren sollte, um dort auf die Gruppe mit den Kanus zu stoßen, hatte jedoch ein kleines Problem: Das Unterfangen, den Weg mithilfe der ungemein hilfreichen "Karten", die wir von den Animateuren bekommen hatten, zu finden, stellte sich als weniger einfach heraus als erwartet und erst nach einer kurzen Aufklärungsaktion von Laura mit dem einzigen Begleitfahrrad waren wir wieder auf dem richtigen Weg. Als wir den Treffpunkt dann mit Verspätung erreichten, wartete die Kanubesatzung bereits auf die Roller und mit einigen Komplikationen gelang es dann die Fahrzeuge zu wechseln, wobei Kenan, unser aller Held, sich opferte und auch den Rückweg mit dem Roller bestritt und auf das Abenteuer Kanufahrt verzichtete, um den letzen Roller noch zurück zur Heimatstation zu bringen. Der Rückweg mit den Kanus gestaltete sich erneut als Rätselraten, in welche Richtung wir am Anfang mussten, aber nach dem Ausschlussprinzip besichtigten wir kurzerhand jede mögliche Sackgasse und fanden so den richtigen Weg zurück zu unserem Wohngebiet. Das Rudern gegen die Strömung machte den Ungeübten unter uns anfangs ein wenig Probleme, doch meisterten wir die Probleme schlussendlich souverän, schafften den Heimweg und die inzwischen beunruhigten Animateure konnten sich wieder entspannen.

Als dann alle zurück im Park waren, hatten wir leider nur noch eine sehr kurze Pause, bevor das Bogenschießen begann, was allen viel Spaß und Freude bereitete, auch wenn einige der Schützen darauf schwören würden, dass die anderen die besseren Bögen und die größeren Zielscheiben gehabt hatten. Aber egal, wie gut man getroffen hatte oder nicht, alle hatten ihren Spaß, nur das ausgelassene Mittagessen zehrte ein wenig an der Konzentration.

Nach der späten Mittagspause stand noch eine Radtour auf dem Plan, welche nicht nur der Besichtigung der Landschaft diente, sondern auch gleich als Einkaufstour geplant war. Die Tour hat den meisten großen Spaß gemacht und alle bekamen die Gelegenheit einkaufen zu gehen. Abends wurde wieder gekocht bzw. gegrillt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung.

Am Donnerstag waren wir in Groningen. Dort wurden wir direkt vor einem Museum abgesetzt, das wir dann auch besichtigt haben (unser Highlight zum Entsetzen der Lehrer: freies W-LAN). Danach sind wir in die Innenstadt gegangen. Dort besichtigten wir eine Kirche und hatten Freizeit, die man u.a. gut auf dem Marktplatz verbringen konnte, da dort ein Fest stattfand. Die Gesetze der Schwerkraft zeigten sich am Beispiel eines Fahrgeschäfts, aus dem Vladis Portmonee quer über den Marktplatz flog und in einem Baum hängen blieb, sodass er – beobachtet von vielen Schaulustigen – auf den Baum klettern musste, um das verbliebene Geld zu retten. Nach einem Einkauf wurde abends gemeinsam gegrillt (zeitweise unterm Schirm), dabei Fußball geguckt und Uno gespielt.

Dann war auch schon Freitag – Tag der Abreise. Nachdem wir dachten, dass wir alles erledigt hatten, zeigte sich, dass in der Klasse unterschiedliche Vorstellungen von „sauber“ existieren und nach einigem Nachbessern konnten wir mit Verspätung die Heimreise mit dem Bus antreten. Dadurch, dass die letzte Nacht fast durchgemacht wurde, schliefen viele während der Fahrt, während andere Uno spielten. Gegen 17:30 Uhr trafen wir in Bad Schwartau ein und fuhren nach Hause. Trotz aller Umstände war es eine sehr gelungene Klassenfahrt!

Die W10b

Bereiche: Bad Schwartau, Wirtschaft