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Kooperationsvertrag mit der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau

Gruppenbild der Vertragsunterschrift

Nur einige Meter liegen die Außenstelle der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Bad Schwartau und die Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule voneinander entfernt. Diesen Weg nahmen die Vertreter der Beruflichen Schule am 25. Januar 2012 zu Fuß, um einen Kooperationsvertrag mit der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule zu unterzeichnen.

Die beiden Schulen arbeiten bereits seit einem guten Jahr zusammen, um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der allgemeinbildenden in die berufliche Schule zu erleichtern. Die Kooperation wird durch den Vertrag intensiviert, indem Lehrerfortbildungen, gemeinsame Konferenzen, schulübergreifende Projekte, Informationsveranstaltungen und Schnuppertage für Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule organisiert werden.

Ziel dieses Vertrages ist eine enge Zusammenarbeit zum Zwecke der Optimierung des Übergangs von der allgemeinbildenden Schule in das System der beruflichen Bildung. In diesen Prozess werden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gleichermaßen eingebunden. Beide Schulen verpflichten sich, diese Zielsetzung in ihrem Schulprogramm zu verankern.

Außerdem wird eine Zusammenarbeit in der Lehrerausbildung vereinbart. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden während ihrer Ausbildung ganztägig eine Schule der jeweils anderen Schulart besuchen, Unterricht hospitieren und gemeinsame Themen besprechen. Diese Verpflichtung ist Bestandteil des Ausbildungskonzepts beider Schulen.

80% der Absolventen der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule streben einen höheren Abschluss an. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss bietet die Berufliche Schule die „Berufsfachschule Typ I“ mit den Schwerpunkten Gesundheit, Wirtschaft und Technik an. Das Abitur, das den Zugang zu allen Studiengängen ermöglicht, kann über das Berufliche Gymnasium erreicht werden. Eingangsvoraussetzung ist hier ein Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 2,9 oder besser. In Bad Schwartau werden die Profile „Gesundheit“ und „Wirtschaft“ angeboten, in Eutin zusätzlich die Profile „Technik“ und „Ernährung“. Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss haben alternativ die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung zum Kaufmännischen oder Technischen Assistenten an der Beruflichen Schule zu absolvieren und gleichzeitig nach zwei Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben.

Auf dem Foto unterzeichnen die Schulleiter Torsten Hardt (Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule, rechts) und Carsten Ingwertsen-Martensen (Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Eutin, links) den Kooperationsvertrag. Dabei sind Schüler- und Elternvertreter beider Schulen, der stellvertretende Schulleiter der Beruflichen Schule Eutin, Hans-Hajo Andreae (rechts), Außenstellenleiter der Beruflichen Schule in Bad Schwartau Axel Nolte (3. von rechts) und Axel Frieb-Preis, Koordinator Berufsorientierung der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule (3. von links)

Bereiche: Bad Schwartau