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Mint & More Camp

7 Schüler(innen) des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums nahmen vom 19.–21. März 2010 teil

Teilnehmer/innen am Mint & More Camp

Nach der Schule ging es direkt vom Bahnhof aus nach Kiel. Die Hinfahrt war recht lustig, da wir mit einem kleinen Minibus gefahren wurden. In der Uni trafen wir uns in der Mensa und bekamen einen leckeren Mittagssnack. Danach ging es auch gleich schon los: Mathematischer Vorkurs. Klingt trocken, aber es war richtig interessant, zumal die meisten die Rechnungen auch nachvollziehen konnten. Trotzdem sollte dieser Vorkurs nicht zu unterschätzen sein, nach einer kurzen Pause ging es weiter und wir bekamen unsere erste richtige Vorlesung. Dort wurde uns bewusst, wie wichtig Mathematik eigentlich ist und dass es schon sinnvoll wäre, die Vorkurse zu nutzen.

Abends haben wir in der Forstbaumschule in Kiel gegessen, das Menü war echt lecker, sodass wir pappsatt und müde auf unsere Sitze im Bus fielen und unser Bett schon auf der Rückfahrt rufen hörten.

Früh morgens ging es am Samstag wieder los zur Uni. Wir bekamen einen wirklich guten Vortrag über Astrophysik, bei dem es richtig Spaß gemacht hat, zuzuhören. Dies lag wahrscheinlich zu 50 Prozent daran, dass der Professor mit viel Spaß und Motivation erklärte und erzählte. Später ging es in das Botanische Zentrum, in dem wir in 2 Gruppen eingeteilt wurden. Die eine Gruppe durfte mikroskopieren, die andere bekam eine Führung durch den Botanischen Garten – ich hätte nie gedacht, dass es so viele verschiedene Arten von Kakteen gibt … Der Wahnsinn, es gibt sogar „lebende Steine“: Kakteen, die wie Steine aussehen. Ebenso gibt es eine Riesenseerose namens Victoria, die ausgewachsen ein Gewicht von bis zu 70 kg tragen kann.

Das Mikroskopieren war leider eher langweilig, aber trotzdem lehrreich.

Mittags bekamen wir wieder Essen in der Mensa der Uni, es war wieder fabelhaft. Lag wahrscheinlich aber auch daran, dass es kein alltägliches Mensaessen war …

Nach dem Essen ging es ins IPN (Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften), in dem wir in verschiedene Workshops eingeteilt wurden. Die Workshops waren 3D-Kino, Brennstoffzelle, Löten, Gentechnik und Nukleare Waffen. Mein Workshop war das 3D-Kino, wir haben viele verschiedene Versuche zu Polarisation gemacht und hatten dabei sehr viel Spaß. Wenn jemand genau wissen möchte, wie ein 3D-Kino Funktioniert: Gerne mich fragen, ich habe jetzt den Durchblick – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die anderen Workshops erklären sich fast von selbst: Die Löt-Gruppe hat gelötet und deren Ergebnisse vorgestellt, die Brennstoffzell-Gruppe hat ein Auto mit einer Brennstoffzelle gebaut und die Funktionsweise sowie Vor- und Nachteile dargestellt, die Gentechnik-Gruppe hat die Vor- und Nachteile und Risiken der Gentechnik erklärt und die Gruppe zu den Nuklearen Waffen hat erklärt, wieso solche verboten sind und welche Gefahren von diesen ausgehen.

Die Ergebnisse haben wir am Sonntag nach einer kleinen Frühstückspause vorgestellt und sind wenig später mit viel neuem Wissen nach Hause gefahren. Alles in einem war es ein sehr schönes, informatives Wochenende, welches man, ebenso wie das Förderprogramm an sich, jedem empfehlen kann.

(Sukie Clasen, GW08a)

Bereiche: Berufliches Gymnasium