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Professor Dr. Sönke Knutzen vom Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik (iTBH) besuchte die Berufliche Schule in Eutin

Durch einen glücklichen Zufall, ein Wiedersehen nach 30 Jahren mit einem an der Schule beschäftigten Kollegen (Hartmuth Zittlau), konnte die Schulleitung am Freitag den gebürtigen Eutiner und ehemaligen Schüler Sönke Knutzen zu einem Treffen begrüßen. Der mit einer klassischen Ausbildung gestartete und später promovierte Sönke Knutzen spiegelt genau das wider, wofür die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Eutin steht: Sie bietet die unterschiedlichsten Bildungswege für die eigene berufliche Entwicklung an.

Nach seiner Ausbildung in Eutin nutzte Sönke Knutzen die schulische Möglichkeit zum späteren Studium an der Fachhochschule Hamburg, die er als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik verließ. Ein Lehramtsstudium im Bereich Elektrotechnik, und Politik folgte. Sein weiteres Engagement mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Bereich der beruflichen Bildung führte ihn bis zum Vize-Präsidenten Lehre der technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und zum Leiter des Instituts für Technische Bildung und Hochschuldidaktik an der TUHH.

In einer freundlichen Atmosphäre begrüßten der Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen, sein Stellvertreter Christoph Salewski und Helmut Pölling als Abteilungsleiter für Fachhochschulbildungsgänge den engagierten Bildungsexperten aus Hamburg. In kleiner Runde erörterte man zukünftige Herausforderungen, die sich durch die ständige Veränderungen der beruflichen Anforderungen gerade in der Ausbildung von Jugendlichen stellen.

Neue Impulse, auch gerade im Bereich der Lehreraus- und -Weiterbildung sind, so berichtet der Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen, ein wichtiger Bestandteil in der hiesigen Schulentwicklung. Als Ausbildungsschule für Schüler und Lehrkräfte, so der Schulleiter weiter, ist ein breit aufgestelltes Netzwerk zwischen Universität, Schule und Wissenschaft unabdingbar. Gleiches äußerte Professor Dr. Knutzen, indem er auf eine mögliche Kooperation und Verzahnung zwischen Schule und Universität hinwies. Überdies versprach der Hochschullehrer einen wichtigen Kontakt zur Hamburger Berufsschule G10 in Altona herzustellen, die in der dualen Ausbildung besonders innovative Wege geht.

Nach einer ausführlichen Schulbesichtigung, insbesondere der Gang durch die hiesigen Werkstätten und Klassenräume, äußerte sich Sönke Knutzen sehr beeindruckt von der großartigen Entwicklung der Schule und verdeutlichte nochmals die gesellschaftliche Rolle beruflicher Bildung in Deutschland, gerade in ländlichen Regionen.

Ein abschließender Rundgang durch seine alte Heimatstadt und sein Versprechen auf weitere Besuche beendete dieses überaus konstruktive Treffen für beide Seiten.