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Schulbesuch des Ausschusses für Schule, Bildung, Kultur und Sport an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin

Schulbesuch des Ausschusses für Schule, Bildung, Kultur und Sport an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in EutinZwei große Themen standen auf der Tagesordnung des Ausschusses für Schule, Bildung, Kultur und Sport am 27. Februar 2014: Die Umsetzung des IT-Konzeptes der Beruflichen Schulen sowie die Schulsozialarbeit an den Beruflichen Schulen im Kreis Ostholstein. Um einen Einblick in die Arbeit der Beruflichen Schulen zu gewinnen, besuchten Mitglieder des Schulausschusses vor der Sitzung im Kreishaus die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Eutin.

In einer einstündigen Führung zeigten Schulleiter Carsten Ingwertsen-Martensen und Stellvertretender Schulleiter Christoph Salewski den Ausschussmitgliedern, welchen Stand die Ausstattung der Schule derzeit hat und welche Investitionen erforderlich sind, um eine zeitgemäße Ausbildung der 3.000 Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.

Im Heizungslabor wurde – wie in allen anderen Räumen der Schule – deutlich, dass die technische Ausstattung ständig auf dem neuesten Stand gehalten werden muss.Zurzeit sind etwa 400 Rechner an den vier Standorten der Eutiner Schule im Einsatz. Allerdings entspricht das Pädagogische Netz, an das diese Rechner angeschlossen sind, nicht mehr dem aktuellen Stand. Dies gilt analog für die Berufliche Schule in Oldenburg.

Mit einer Investition im sechsstelligen Bereich könnte die erforderliche Hardware inklusive der Softwarelizenzen beschafft werden. Für die administrative Betreuung des Netzes sind jährliche Kosten im fünfstelligen Bereich zu erwarten.

Harald Werner (CDU) machte daher in der Sitzung des Schulausschusses im Anschluss an die Besichtigung deutlich, dass die hohe Qualität der dualen Ausbildung nicht infrage gestellt werden dürfe. Man müsse in den Schulen das Beste bieten, was man bieten könne. Zur Vor-Ort-Betreuung in den Schulen sagte Werner: „Wir brauchen Experten vor Ort, die schnell handeln.“

Einblicke ins LernbüroDies unterstützte Peer Knöfler (CDU), indem er feststellte, dass es sinnvoll sei, bestimmte Dinge outsourcen zu müssen, weil dies einerseits finanziell günstiger sei und man zum anderen auf ein größeres Know-how zurückgreifen könne, das für hochkomplexe pädagogische Netze – insbesondere an Berufsbildenden Schulen – erforderlich sei.

Die rasanten Entwicklungen gerade im IT-Bereich kommentierte Volker Wiencke (SPD): „Was wir heute als Standard haben, wird in zwei Jahren schon veraltet sein.“ Daraus ergebe sich die Notwendigkeit, ständig in neue Hardware, Software und natürlich auch in die Fortbildung der Lehrkräfte, die diese modernen Systeme einsetzen, zu investieren.

Die IT-Projektarbeitsgruppe, an der erstmalig neben den Vertretern der Beruflichen Schulen und der Verwaltung des Kreises Ostholstein auch ein Vertreter der Selbstverwaltung beteiligt sein wird, wird zeitnah tagen, um möglichst zum Sommer 2014 ein funktionierendes Pädagogisches Netz in Betrieb nehmen zu können.

Elektrotechnik-LaborDas Thema Schulsozialarbeit wurde sowohl beim Schulrundgang als auch in der Sitzung des Ausschusses nur angerissen. Aufgrund der hohen Bedeutung dieses Bereiches wird sich der Schulausschuss in seiner Sitzung am 22. Mai schwerpunktmäßig mit diesen Fragestellungen befassen und wiederum die Schulen und auch die Schulsozialarbeiter beider Schulen zu Wort kommen lassen.