Skip to navigation

Theater des BG: Ich wollt’, ich wär ein Huhn …

Romulus

Ach ja, wer kennt sie nicht, die Probleme eines Kaisers:

  • Wie soll man das Hühnerfutter bezahlen?
  • Was soll man nur zum Abendessen sich servieren lassen?
  • Wie lange schläft man heute?
  • Ob wohl die Hühner schon gelegt haben?

...Moment mal! Das sollen die Probleme und Sorgen eines Kaisers sein? Ja, zumindest wenn man Kaiser Romulus heißt.

Der recht gemütliche, etwas verfressene Hanswurst hat doch tatsächlich keine anderen Dinge im Kopf als seine Hühner.

Aber dann, eines Tages, bittet der Reiterpräfekt den Kaiser zu sprechen, um ihm eine dringende Nachricht zukommen zu lassen.Laut des Präfekts besteht die Gefahr, dass das römische Reich fallen wird.

Romulus macht sich sofort auf, dies zu verhindern,

...möchte man meinen, aber das „Morgenessen“ scheint für ihn eine höhere Priorität zu haben. Zumindest für diesen Moment. Nur schade, dass selbst seine verzweifelte Frau, Kaiserin Julia, es nicht schafft, ihn dazu zu bringen, auch nur den kleinen Finger zu rühren. Romulus widmet sich lieber seiner Hühnerzucht, die wohl bemerkt mittlerweile erfolgreich ist.

Auch Rea, seine eigene Tochter, Karlo Lagerfeld, ein Modedesigner mit einem äußerst verlockenden Angebot, und der Kaiser von Ostrom, Zeno der Isaurier mit seinen beiden etwas nervigen Kämmerern, vermögen es nicht, Romulus umzustimmen. Romulus will sein Reich vor dem Sturm der Germanen nicht retten. Im Gegenteil, er vergnügt sich weiterhin mit dem mittlerweilen dritten Ei.

Eines Nachmittags taucht ein Mann auf. Nach drei Jahren germanischer Gefangenschaft kehrt er zurück an den Hof des Kaisers Romulus, um das Reich doch noch zu retten und Romulus klar zu machen, was der Fall seines Imperium für die Welt bedeuten würde.

Doch leider, ...leider hat eine Henne ein weiteres Ei gelegt …

Also bitte, nehmen Sie Platz und stellen Sie ihre Sitze in eine aufrechte Position. Schnallen Sie sich bitte an und legen sie die Sicherheitsgurte um.

Die Zeit läuft. Unser nächstes Ziel ist der 15. März vor ungefähr 1536 Jahren. Halten sie sich fest, es geht los …

Programmheft zur Aufführung

Bereiche: Berufliches Gymnasium, Schülerprojekte