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Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen

Profil

  • Wie gründe ich ein Unternehmen?
  • Welche Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung gibt es?
  • Wie können wir Kunden an unser Unternehmen binden?
  • Wie können wir unsere Mitarbeiter motivieren?
  • Wie ermitteln wir den Verkaufspreis für unseren Schokoriegel und lohnt sich eigentlich noch dessen Produktion? Und überhaupt - was ist eigentlich Buchführung?

Mit diesen und einer ganzen Reihe anderer betriebswirtschaftlicher Fragestellungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Beruflichen Gymnasium – Fachrichtung Wirtschaft – Fach: Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen als Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau schwerpunktmäßig auseinander.

 Aber auch volkswirtschaftliche Fragen, wie z. B.:

  • Warum ist Benzin schon wieder teurer geworden?
  • Warum gibt es so viele Arbeitslose?
  • Was bedeutet Konjunktur, und wer war überhaupt Keynes?

werden im Laufe der dreijährigen Schulausbildung thematisiert und erörtert.

In der einjährigen Einführungsphase ist es das Ziel, den Schülerinnen und Schülern zunächst ein umfassendes Grundlagenwissen im Bereich der Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen und ihrer Schwesterdisziplin, der Volkswirtschaftslehre, zu vermitteln.

In der zweijährigen Qualifikationsphase werden semesterweise thematische Schwerpunkte gesetzt, die sich aus den Kernbereichen des Lehrplanes ergeben.

Aufgrund der sich verändernden Anforderungen in der Lebens- und Arbeitswelt ist es notwendig, nicht nur die Vermittlung und Stärkung der Fachkompetenz in den pädagogischen Fokus zu rücken, sondern auch die Förderung der Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz.

Neben dem konventionellen Unterricht sind projektorientierte Arbeiten verpflichtend und Gegenstand des Lehrplanes.

Unsere Lehrkräfte sind fortwährend bemüht, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutsamkeit der Lehr- und Lerninhalte des Betriebs- und Volkswirtschaftslehreunterrichts für die eigene Lebenswelt aufzuzeigen und Theorie und Praxis zu verknüpfen. Daher sind unsere Lehrkräfte auch sehr an einer intensiven Kontaktpflege zu Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Handel und Industrie interessiert. Vorwiegend bestehen diese Kooperationen mit in der Region ansässigen Wirtschaftsbetrieben. Allerdings werden auch Kontakte zu Universitäten und Fachhochschulen über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinweg gepflegt und jährlich intensiviert.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler nutzen den Besuch unseres Beruflichen Gymnasiums mit der Fachrichtung Wirtschaft, um sich gezielt auf einen erfolgreichen Einstieg in ein wirtschaftswissenschaftliches Studium vorzubereiten oder um sich für eine anspruchsvollere duale Berufsausbildung – vorwiegend im kaufmännischen Bereich – zu qualifizieren. 

Stundentafel

Unterrichtsstunden bezogen auf die Jahrgangsstufe

Fach11. JS12. JS13. JS
Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen200200200
Deutsch120120120
Englisch120120120
Mathematik120120120
2. Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau: Deutsch, Englisch, fortgeführte Fremdsprache oder Mathematik200200200
Naturwissenschaft (1)808080
Berufliche Informatik8080
Dänisch, Französisch, Latein, Russisch, Spanisch oder Türkisch (2)160160160
Volkswirtschaftslehre808080
Rechtslehre808080
Gemeinschaftskunde808080
Sport808080
Religion oder Philosophie4080 + 80
Kunst, Literatur oder Musik (3)80
Wahlpflichtfach (4)80
Summe Unterrichtsstunden (5)1.320durchschnittlich 1.360
Unterrichtsstunden pro Woche (6)33durchschnittlich je 34

Anmerkungen:

  1. Physik, Biologie oder Chemie. Eine durchgängige Belegung desselben Faches ist erforderlich. Physik am Standort Eutin. Biologie am Standort Bad Schwartau.
  2. Obligatorischer Unterricht in den Jahrgangsstufen 11 bis 13, keine Anwendung des Hamburger Abkommens. Bei Belegung einer fortgeführten Fremdsprache wird der Unterricht mindestens dreistündig, bei einer neu begonnenen Fremdsprache vierstündig durchgeführt. Bei Wahl der fortgeführten Fremdsprache als Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau findet der Unterricht fünfstündig statt.
  3. Die Fächer müssen nicht durchgängig belegt werden. Ggf. zusätzliches Wahlfach über die Stundenansätze hinaus.
  4. Für die Erhöhung des Stundenansatzes eines Faches als mündliches Prüfungsfach (ausgenommen berufliche Informatik) oder für ein weiteres Fach mit grundlegendem Anforderungsniveau.
  5. Bei Belegung einer fortgeführten zweiten Fremdsprache verringert sich die Summe der Unterrichtsstunden pro Jahrgangsstufe um 40 Stunden.
  6. Bei Belegung einer fortgeführten zweiten Fremdsprache verringert sich die Anzahl der Unterrichtsstunden pro Woche um eine Stunde.