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Mobiles Demokratietheater

Am 07. und 08.11.2019 nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse AV-O19-2 an dem Projekt „Mobiles Demokratietheater“ teil. Während des zweitägigen Workshops lernten sie die Demokratie nicht nur als Regierungsform, sondern vor allem als gesellschaftliche Grundordnung und Lebensform kennen.

Das Ziel des Projekts war es, Demokratie erfahrbar und erlebbar zu machen; zu zeigen, was die Demokratie für den Alltag bedeutet. Dadurch, dass jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit bekam, für sich herauszuarbeiten, wie das Leben aussehen würde, wenn es keine Demokratie gäbe und dieses in einer Kleingruppe im szenischen Spiel nachstellen konnte, kam die Gruppe ins Gespräch und konnte ihre Erfahrungen, Sorgen und Fragen schildern.

Die erfahrene Theaterpädagogin Nadeshda Gerdt und der Respekt-Coach Julia Horn führten mit den Schülerinnen und Schülern Diskussionen über Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Partizipation, Menschenwürde, gewaltfreie Streitkultur etc. und begleiteten die Gruppe am Abschluss des Workshops bei der Erarbeitung einer kleinen Präsentation,  in der die Schülerinnen und Schüler ihr neuerfahrenes Verständnis von Demokratie darstellen konnten.

Das Projekt brachte den Schülerinnen und Schülern viel Spaß und war eine willkommene Abwechslung zu dem oft abstrakten WiPo-Unterricht. Der Diskussions- und der Austauschbedarf waren so groß, dass die Klasse beschlossen hat, an weiteren Workshops zur Demokratieförderung teilzunehmen.

Ich bedanke mich bei Nadeshda Gerdt und Julia Horn, auch im Namen der Schülerinnen und Schüler der Klasse AV-O19-2, für die zwei lernreichen Tage und die wertvollen Ideen, die meinem Unterricht zugutekommen.

 Kamila Köhnke-Sondowska