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Prävention wird groß geschrieben - Kooperationsvereinbarungen mit dem CJD/ Jugendmigrationsdienst und der Polizei in Eutin

Die Schulsozialarbeit an der Beruflichen Schule in Eutin hat ein neues Angebot, den „Respekt Coach“ mit einem neuen Gesicht: Julia Horn. Der Kooperationsvertrag wurde von Annelies Wiesner (CJD) und Carsten Ingwertsen-Martensen (BS Eutin) unterzeichnet.

Gefördert wird das Projekt vom Christlichen Jugenddorfwerk Nord / Jugendmigrationsdienst und soll mittels gemeinschaftlicher Aktivitäten, Trainings und Workshops einen respekt- und vertrauensvollen Umgang an der Schule gewährleisten.

Die Art und Dauer der Angebote orientiert sich dabei stark an den konkreten Bedarfen der jeweiligen Klassen oder Gruppen, sodass eine besonders individuelle und effektive Förderung möglich wird. Der Fokus liegt dabei vor allem darauf, die Schülerinnen und Schüler so in ihren sozialen, demokratischen und religiösen Kompetenzen zu stärken, dass sie sich dauerhaft gegen Radikalisierung und extremistisches Gedankengut behaupten können. Auch die mediale Auseinandersetzung mit diesen Themenkomplexen spielt dabei eine zentrale Rolle.

Um diese Ziele zu erreichen und zu etablieren, ist der Aufgabenbereich des Respekt Coaches auf langfristige Prozesse und nachhaltige Strukturen angelegt. Gemeinsam mit der Schule wird zunächst ein Präventionskonzept entwickelt, welches im Anschluss stetig evaluiert, entwickelt und weiter an die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler angepasst wird. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Trägern der politischen Bildung sowie der Extremismusprävention werden daraufhin geeignete Gruppenangebote konzipiert, organisiert und natürlich durchgeführt.

Weitere Ziele des Projektes sind Demokratieförderung, Medienkompetenz, Resilienzförderung, Selbstwirksamkeit und angepasste Gruppenangebote.

Ein weiterer Kooperationsvertrag wurde am 01.11.2019 mit der Polizei in Eutin geschlossen: die Arbeitsgemeinschaft gegen Gewalt an Schulen - AGGAS. Schule und Polizei stehen dadurch in direktem Kontakt miteinander.

Bei Gewaltdelikten, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und sonstigen erheblichen Störungen informiert die Schule umgehend das AGGAS-Team der Polizei. Ziel ist es, Fehlverhalten deutlich zu machen sowie Regeln, Grenzen und Konsequenzen aufzuzeigen. Die Schüler innen und Schüler sollen vor Straftaten geschützt, Ängste unter den Betroffenen abgebaut und Handlungsalternativen aufgezeigt werden.

Der präventive Ansatz steht auch hier im Vordergrund, damit Konflikte von allen Beteiligten beigelegt werden können.