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Unterzeichnung der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung gem. § 43 Abs. 6 SchulG

Ostholstein ist eine Bildungsregion. Verschiedene gerade Wege führen zu höherwertigen Bildungsabschlüssen. Am Ende der Grundschulzeit haben die Eltern die Chance, sich für Ihre Kinder aus der Vielfalt der Bildungswege den passendsten auszuwählen.

Neben dem allgemein bildenden Gymnasium, bei dem bislang zwischen dem acht- und neunjährigen Bildungsgang zu wählen war, steht als gleichwertiges Bildungsangebot die Gemeinschaftsschule zur Wahl.

Gemeinschaftsschulen ohne eigene Oberstufen haben dennoch eine Oberstufe – die Berufliche Schule. Und hier finden die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule ihren kompetenten Anschluss. Egal, ob ohne Abschluss, mit dem „Ersten allgemein bildenden Schulabschluss“ (vormals: Hauptschulabschluss) oder dem „Mittleren Schulabschluss“ (vormals Realschulabschluss) – an der Beruflichen Schule gibt es vielfältige Angebote, einen höherwertigen Schulabschluss und / oder eine berufliche Qualifizierung zu erarbeiten.

Dies war in der Vergangenheit schon so und das wird auch zukünftig so sein. Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe und Berufliche Schule sind zwar organisatorisch eigenständig, pädagogisch aber eine Einheit. Die Systeme bauen aufeinander auf, es gibt einen intensiven Austausch zwischen den Schulen. Der Übergang der Schülerinnen und Schüler von dem einen System in das andere System erfolgt ohne Friktionen.

Die Kooperationsvereinbarung, die am Montag, 28.01.2019 zwischen der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin, der Arnesboken-Schule, Grund- und Gemeinschaftsschule mit Förderzentrum Ahrensbök, der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule, Bad Schwartau, der Schule an den Auewiesen, Gemeinschaftsschule Bad Malente-Gremsmühlen und der Wilhelm-Wisser-Schule, Gemeinschaftsschule Eutin geschlossen wurde, ist ein klares Signal und Bekenntnis zur weiterhin intensiven Zusammenarbeit zwischen den Schulen und zum Ausbau dieser Zusammenarbeit.

Sie ist ein Signal an die Eltern der Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen, dass es nicht nur einen „Königsweg“ gibt, sondern mehrere Wege zum Erfolg.

Sie ist ein Signal an die Eltern der Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klassen und vor allem an die Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufen, dass es einen direkten Anschluss nach dem Abschluss an der Gemeinschaftsschule gibt

Beruflichkeit und Fachrichtungsbezug begleiten die Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe auf dem Weg zu ihren Abschlüssen und zu ihrer beruflichen Qualifizierung. Dies ist der optimale Grundstock für Studium und Beruf. Rückmeldungen aus Hochschulen und Betrieben bestätigen dies und loben die hohe Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen der Oberstufe der Gemeinschaftsschulen an der Beruflichen Schule.

Diese Kooperationsvereinbarung schafft Perspektiven für die Menschen in der Bildungsregion Ostholstein, denn Bildung braucht Perspektive – gemeinsam-regional-zukunftsorientiert.