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Erster, erfolgreicher Projekttag zum Antikriegstag

Stell dir vor, du wärst 1900 geboren, ...

... beginnt ein Text in den Sozialen Netzwerken. "Wenn du 14 bist, beginnt der Erste Weltkrieg und dieser endet mit achtzehn Millionen Toten. Kurz darauf tötet eine weltweite Pandemie, die Spanische Grippe, fünfzig Millionen Menschen. Du kommst lebend raus, bist zwanzig. Mit 29 überstehst du die Weltwirtschaftskrise, die Inflation, Arbeitslosigkeit und Hungersnot hervorruft.

Mit 33 kommen die Nazis an die Macht. Du bist 39, wenn der Zweite Weltkrieg beginnt und du bist 45, wenn er endet.

Während des Holocaust sterben sechs Millionen Juden. Es wird insgesamt über sechzig Millionen Tote geben. Wenn du 52 bist, beginnt der Korea-Krieg. Mit 64 beginnt der Vietnamkrieg. Er endet, wenn du 75 bist."

Die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums sind in der Regel nach 2000 geboren und in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen, die zwar auch mit Sorgen und Problemen wie dem Klimawandel und seinen Auswirkungen oder gerade aktuell mit Corona-Beschränkungen zu kämpfen hat, für die Frieden aber allzu oft selbstverständlich ist.                                                                         

Am 09. November 2020 (dem Schicksalstag der deutschen Geschichte) fand für den 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums deshalb ein Projekttag zum Antikriegstag statt, der wegen der Corona-Pandemie vom 01. September auf den 09. November verlegt werden musste.

An einem Vormittag konnten die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einführung ins Thema in selbst gewählten Workshops zur Thematik ihr Wissen vertiefen und am Ende u.a. zu folgenden Erkenntnissen kommen:

 

Die Workshops behandelten dabei die Themen „Corona und die extreme Rechte“, „Antikriegssongs des 20. Jahrhunderts“, „Warum immer wieder Krieg?“ und „Internationale Konflikte und ihre Eindämmung“ und spiegelten die verschiedenen Facetten unseres Projekttages wider.

Der Projekttag wurde Corona-regelkonform durchgeführt und von Kolleginnen und Kollegen der Fächer Gemeinschaftskunde und Latein und von Julia Horn und Robin Schröer vom CJD Nord ausgerichtet. Großes Lob geht auch an die GW 20a aus dem 11. Jahrgang, die im Vorfeld ein Quiz und eine Stadtrallye mithilfe der Actionbound-App programmiert hatten. Schön war auch, dass Ergebnisse eines Stolperstein-Projektes aus dem vorletzten Schuljahr, das von Marten Schröder durchgeführt wurde, wieder aufgegriffen werden konnten.

Am Ende des Vormittages gab es viel Feedback für die Organisatorinnen:

Fest steht schon jetzt: Auch im nächsten Jahr soll der Projekttag durchgeführt werden, dann hoffentlich wie eigentlich geplant mit externen Referenten und vielen Gästen.

Wer das Quiz und die Stadtrallye auch mal ausprobieren und sein Wissen testen möchte, kann in der App ‚Actionbound‘ den QR-Code scannen und direkt loslegen.

Julia Kraft