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Snackautomat

Nach 12:00 Uhr noch etwas Essbares zu kaufen, bis zum 26.01.2022 war das in der BS-Eutin nicht möglich. Genau diesem Problem hat sich der Projektmanagement-Kurs des 13. Jahrgangs angenommen. Nach kurzem Brainstorming kam die Gruppe zum Entschluss, dass ein Snackautomat die Lösung sein könnte. Auch Herrn Nicolaus, Leiter des Projektmanagement-Kurses, gefiel die Idee und so konnten die Vorbereitungen starten.

Daraufhin wurde ein Logo erstellt, um die Gruppe und das Projekt zu repräsentieren. Aufgrund des hohen Aufwands, den ein Projekt dieser Art mit sich bringt, haben wir Zwischenziele zu festen Terminen formuliert, um einen strukturierten Ablauf zu garantieren. Die Formulierung dieser Zwischenziele stellte sich zuerst als schwierig dar, da es für eine zeitliche Abschätzung Erfahrung benötigt. Jedoch ließ sich auch diese Hürde mithilfe von Projektmanagement-Methoden überwinden und so konnte mit der sogenannten „Stakeholder-Analyse“ fortgefahren werden. Dabei wurden alle Beteiligten des Projektes miteinander verglichen, um zu sehen in welchem Ausmaß die Teilnehmenden involviert und welche Maßnahmen für die Kommunikation und Zusammenarbeit getroffen werden mussten.

Kurze Zeit danach wurde bereits ein Angebot eingeholt und wenig später ein Beratungsgespräch mit einem Unternehmen für den Snackautomaten vereinbart. Um dieses Angebot vergleichen zu können, fand zudem ein weiteres Gespräch mit einem anderen Unternehmen statt. Auf dieser Grundlage konnte die Gruppe anschließend eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellen, anhand derer zwei Automatenmodelle miteinander verglichen wurden. Dabei stellte sich die Kalkulation eines möglichen Gewinns als problematisch dar, da es schwierig war, diese Daten zu erfassen, ohne konkrete Informationen über das mögliche Kaufverhalten der Schülerinnen und Schüler zu haben. Um eine klarere Vorstellung zu haben, welche Produkte gekauft werden oder wie die Haltung der Schülerinnen und Schüler zum Automaten war, wurde eine Onlineumfrage erstellt.

Basierend auf der Umfeldanalyse, den Angebotsauswertungen sowie den Umfrageergebnissen wurde ein passender Automat ausgewählt, konfiguriert und bestellt. Trotz Lieferengpässen, die eine kleine Verspätung zur Folge hatten, konnte der Automat pünktlich zu Beginn des zweiten Halbjahres in der Pausenhalle aufgestellt werden und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit.

Langfristig soll das Sortiment unabhängig vom Anbieter aufgestellt werden. Derzeit ist dies nicht möglich, aber für eine stetige Weiterentwicklung sind Rückmeldungen und Anregungen über den „Feedback-Barcode“ herzlich willkommen.