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Donnerstag, 26. Januar 2012
Kooperationsvertrag mit der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau
Nur einige Meter liegen die Außenstelle der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Bad Schwartau und die Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule voneinander entfernt. Diesen Weg nahmen die Vertreter der Beruflichen Schule am 25. Januar 2012 zu Fuß, um einen Kooperationsvertrag mit der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule zu unterzeichnen. Die beiden Schulen arbeiten bereits seit einem guten Jahr zusammen, um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der allgemeinbildenden in die berufliche Schule zu erleichtern. Die Kooperation wird durch den Vertrag intensiviert, indem Lehrerfortbildungen, gemeinsame Konferenzen, schulübergreifende Projekte, Informationsveranstaltungen und Schnuppertage für Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule organisiert werden.
Ziel dieses Vertrages ist eine enge Zusammenarbeit zum Zwecke der Optimierung des Übergangs von der allgemeinbildenden Schule in das System der beruflichen Bildung. In diesen Prozess werden Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gleichermaßen eingebunden. Beide Schulen verpflichten sich, diese Zielsetzung in ihrem Schulprogramm zu verankern.
Außerdem wird eine Zusammenarbeit in der Lehrerausbildung vereinbart. Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden während ihrer Ausbildung ganztägig eine Schule der jeweils anderen Schulart besuchen, Unterricht hospitieren und gemeinsame Themen besprechen. Diese Verpflichtung ist Bestandteil des Ausbildungskonzepts beider Schulen.
80% der Absolventen der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule streben einen höheren Abschluss an. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss bietet die Berufliche Schule die „Berufsfachschule Typ I“ mit den Schwerpunkten Gesundheit, Wirtschaft und Technik an. Das Abitur, das den Zugang zu allen Studiengängen ermöglicht, kann über das Berufliche Gymnasium erreicht werden. Eingangsvoraussetzung ist hier ein Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 2,9 oder besser. In Bad Schwartau werden die Profile „Gesundheit“ und „Wirtschaft“ angeboten, in Eutin zusätzlich die Profile „Technik“ und „Ernährung“. Schülerinnen und Schüler mit dem Realschulabschluss haben alternativ die Möglichkeit, eine schulische Ausbildung zum Kaufmännischen oder Technischen Assistenten an der Beruflichen Schule zu absolvieren und gleichzeitig nach zwei Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben.
Auf dem Foto unterzeichnen die Schulleiter Torsten Hardt (Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule, rechts) und Carsten Ingwertsen-Martensen (Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Eutin, links) den Kooperationsvertrag. Dabei sind Schüler- und Elternvertreter beider Schulen, der stellvertretende Schulleiter der Beruflichen Schule Eutin, Hans-Hajo Andreae (rechts), Außenstellenleiter der Beruflichen Schule in Bad Schwartau Axel Nolte (3. von rechts) und Axel Frieb-Preis, Koordinator Berufsorientierung der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule (3. von links)
Geschrieben von Hanjo Iwanowitsch
in Bad Schwartau
Mittwoch, 25. Januar 2012
Traugott Bünz (1951–2012)
Dienstag, 24. Januar 2012
Amtliche Bekanntmachung: Anmeldungen für die Berufliche Schule des Kreises Ostholstein in Eutin
Anmeldungen zum Schuljahr 2012/13 werden im Geschäftszimmer der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin, Wilhelmstraße 6, 23701 Eutin, angenommen.
Dort können auch Informationsblätter für die nachfolgenden Schulzweige abgeholt oder angefordert werden.
"Amtliche Bekanntmachung: Anmeldungen für die..." vollständig lesen »
Geschrieben von Hanjo Iwanowitsch
in Amtliche Bekanntmachungen
Freitag, 13. Januar 2012
Einführung der interaktiven Tafel in der Lehrmeierei
Tafelschwamm und Kreide ade!In der Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft in Bad Malente wird der Unterricht durch die Einführung einer interaktiven Schultafel im Bereich der Lehrmeierei zukunftsorientiert ergänzt.
Über einen Ultradistanzprojektor können sämtliche Software-Programme der Prozesssteuerung des angeschlossenen PCs in den Molkereiräumen auf das interaktive Whiteboard projiziert und mit einem digitalen Stift im Unterricht bearbeitet werden. Die Erstellung eines Fließbildes, wie es bei den Verarbeitungsprozessen von Milch zu Butter, Joghurt, Trinkmilch etc. notwendig ist, kann großflächig vorgenommen werden. Mit dem digitalen Stift können einzelne Geräte z. B. Pumpen, Ventile oder Rührwerke auf den Fließbildern angesteuert werden und – da die Tafel zentral in der technisch voll ausgestatteten Lehrmolkerei platziert ist – können sie in der Praxis demonstriert werden. Der Einstieg in die digitale Unterrichtswelt ist damit erfolgt.
Die Lehr- und Versuchsanstalt für Milchwirtschaft in Bad Malente ist eine Einrichtung der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und Standort für sechs Landesberufsschulen, die zur Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin gehören. Es werden Auszubildende des Buchhandels, Reiseverkehrs, Tourismus und Immobilienwirtschaft im Block beschult. Für die Ausbildungsberufe Milchtechnologe/in und Milchwirtschaftliche(r) Laborant/in in Schleswig-Holstein und Hamburg ist die Lehranstalt zugleich auch überbetriebliche Ausbildungsstätte. In der Praxis steht eine umfangreich technisierte Lehrmolkerei zur Verfügung, in der die Schüler alle Produktionsprozesse der Milchverarbeitung kennenlernen und durchführen können. Die interaktive Tafel ist eine ideale Ergänzung zur Vermittlung der Lehrinhalte. Auf ihr werden die theoretischen Abläufe direkt im Produktionsbereich visualisiert. Das gibt den Auszubildenden Sicherheit im Umgang mit dem Rohstoff und den Geräten und ist einzigartig für den Unterricht.
Der Reporter, der Ostholsteiner Anzeiger und die Lübecker Nachrichten berichten.
Geschrieben von Hanjo Iwanowitsch
in LBS Bad Malente, Milchwirtschaftl. Laborant/-in, Molkereifachleute
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